Rettet unsere Strandhintern!

So titelt die Sun in England. Vergleichbar unserem BILD-Druckerzeugnis.
Um was geht es?
Es geht um Beachvolleyball der Frauen bei Olympia. Und darum, daß die Spielerinnen unter 15°C lange Leggings anstatt der ansonsten vorgeschriebenen Bikinis tragen dürfen.
Ja, die Spielkleidung ist vorgeschrieben. Die Bänder der Höschen dürfen eine gewisse Breite nicht _über_schreiten.
Bei der Olympiade in London. Die sich feiert, weil zum ersten Mal Frauen aus Saudi-Arabien teilnehmen dürfen. In langen Hosen und mit Kopftuch.

– Szenenwechsel –

In der Bundesliga der Synchronschwimmer(innen) gibt es genau einen Mann.
Der wäre sowieso nicht gut genug für die Olympiade. Aber er dürfte auch nicht teilnehmen.
Das IOC meint, Synchronschwimmen wäre eine Frauensportart.
Weil, ja weil, ein Mann nicht so schön anzuschauen wäre.

Ich stelle mir gerade die ganze Szene der Feministen vor, wenn jemand sagen würde, Frauen sollten aus ästhetischen Gründen nicht bei Kugelstoßwettbewerben teilnehmen dürfen.

Das sind Beispiele für Sexismus. Echten Sexismus. Nicht irgendwelcher Sprachklauberei mit Binnen-I oder genderneutralen Worten. Dagegen gilt es vorzugehen.

Und falls Fragen kommen: Beim Sport bin ich – im Gegensatz zur Politik – für eine Trennung der Geschlechter. Frauen und Männer sind eben einfach nicht körperlich gleich. Aber wenn ein Synchronschwimmer (m) bei den Frauen mithalten kann, dann soll er das auch tun dürfen. Genauso wie weibliche American Footballspieler in der High School. Die haben sich das gerichtlich erstritten. (Weiter als bis zur High School hat es afaik nicht gereicht.)

So sehe ich das.

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Ein Gedanke zu „Rettet unsere Strandhintern!

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