Die Piraten und die Antifa

Vor Kurzem haben die Piraten eine Pressemitteilung herausgegeben, die sehr mißverständlich war.
Das liest sich wie eine Solidarisierung auch mit gewalttätigen Demonstranten. Dabei wäre es recht einfach gewesen zu schreiben, daß man als Partei Gewalt nicht als Mittel der Politik ansieht (wir sind ja nicht Clausewitz). Daß aber das Verhalten der Polizei bei Weitem überzogen war und von Anfang an auf Eskalation ausgelegt war.
Dadurch hätte man auch die politische Botschaft vermitteln können.
Leider kam auch im Nachhinein keine entsprechende Reaktion der Zitierten.

Und jetzt hängt auf der Aufstellungsversammlung für die Europawahl die Fahne der Antifaschistischen Aktion. Deutlich auch im Stream sichtbar.

Antifa
(Raubmordkopiert von Indymedia)

Auf Nachfrage erklärte der Versammlungsleiter Florian Bokor, daß es dafür eine offizielle Genehmigung gab.

Ich bezeichne mich ja auch als Antifaschist – und das kann jeder hier im Blog in verschiedenen Beiträgen sehen. Oder daran, daß ich Mitglied von Ulm gegen Rechts bin.
Aber mit der Antifaschistischen Aktion habe ich ein Problem.
Ich weiß natürlich, daß auch die keine homogene Gruppe ist. Allerdings weiß ich auch, daß sich unter dem Namen Antifa besonders die gewaltbereiten Antifaschisten treffen.
Und Gewalt lehne ich ab.

Im Programm der Piraten heißt es:

Die Piratenpartei möchte Kampagnen und Initiativen unterstützen, die sich zum Ziel gesetzt haben, das Verständnis zwischen verschiedenen Kulturen und Weltanschauungen zu verbessern, Vorurteile abzubauen und das Miteinander zu fördern. Ebenso solche, die rechtsextremen Aktivitäten entgegentreten und Menschen dabei helfen wollen, sich aus einschlägigen Kreisen zu lösen.

Ich sehe das nicht so, daß wir Initiativen unterstützen, die rechtsextremen Aktivitäten gewalttätig entgegentreten.
Das kann von mir aus jeder persönlich machen. Halte ich zwar auch nicht für intelligent, but so what.
Aber das sollten wir als demokratische Partei nicht tun!

Um sich klar zum Antifaschismus zu positionieren, gibt es auch geeignetere Symbole ohne sich mit gewaltbereiten Gruppierungen zu solidarisieren.

No Nazi
CC-BY Wikimedia
No Hitler

Hier in Ulm mache ich / machen wir Piraten auch gemeinsame Aktionen mit der Antifa, dem Kollektiv.26.
Aber nicht unter der schwarz-roten Fahne. Friedlich.
Wenn die Steine werfen möchten, bin ich nicht dabei, ist Ulm gegen Rechts nicht dabei, ist die Piratenpartei nicht dabei.

Jetzt noch was Persönliches:
Florian hat mich noch angerufen, nachdem ich ihn auf Twitter gefragt habe, aus welchem Grund er die Fahne genehmigt hat. Ich gehe davon aus, daß er es okay fand, ein Zeichen gegen Rechts zu zeigen. Aber nicht wußte, was hinter der Antifaschistischen Aktion steht.
Und kurz danach hat mich noch jemand angerufen, der sagte, daß es seine Fahnen wären. Der hat mich nur beschimpft und behauptet, ich hätte ja von nichts eine Ahnung. Danke dafür. (Ich ahne, wer das war, interessiert mich aber nicht weiter.)

Die Piratenpartei ist nicht der politische Arm der Antifaschistischen Aktion!
Ich lehne politische Auseinandersetzungen im Stil von SA und Rotfront ab.

So sehe ich das.

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30 Gedanken zu „Die Piraten und die Antifa

  1. Unter dem Namen Antifa treffen sich „besonders die gewaltbereiten Antifaschisten“? Wo hast Du das her? Bitte um Belege.

    Persönlich kenne ich keine gewaltbereite Antifas. Ansonsten halte ich die Aussage für genau so gemutmaßt wie beispielsweise „Unter dem Namen ‚Feminismus‘ treffen sich besonders gewaltbereite Femen-Aktivistinnen“

    Mal überspitzt gesagt: Antifa mit Gewaltbereitschaft gleichzustellen ist genau so sinnfrei wie Islam mit islamistischen Extremismus zu assoziieren. Muslime sind zurecht genervt, wenn ständig von Ihnen verlangt wird, sich von ein paar Idioten zu distanzieren. Genau so ist es verständlich, wenn Antifas unfreundlich reagieren, wenn man sie mit Gewalttätern gleichsetzt.

  2. Mir wurde – auch von Antifa – erklärt, die beiden Fahnen stünden für „Rote Front“ und „Schwarze front“ – wobei die „Roten“ Sozialisten und Kommunisten sind und die „Schwarzen“ zwar dasselbe, aber dafür auch bereit sind, Gewalt anzuwenden. Die Fahnen sind wohl so zu lesen, welche der beiden Farben im Vordergrund steht.
    In diesem Fall ist es die schwarze. Und die steht für Gewaltbereitschaft, Anarchie – also das, was die Piraten ablehnen sollten.

    Jetzt kamen auch auf Twitter Argumente, dass es doch nur eine Minderheit sei, die Gewalt ausüben würde und man deswegen doch nicht aufhören könne zu reden. Nun, zwischen Steine werfen und reden ist ein weites Feld. Wo ziehen die Piraten ihre Grenze?
    Für mich persönlich ist die Grenze mit der Antifa-Flagge – und der schwarzen Farbe im Vordergrund – zu weit in den gewaltbereiten Radikalismus gerutscht.
    Wenn die Piraten gewaltbereite Gruppierungen unterstützen – und das zeigen der Fahne auf dem PARTEITAG ist eine Unterstützung! – dann ist die Partei damit meine Unterstützung los.
    Und dazu gehören sowohl Engagement als auch Wählerstimme.

    • Die rote hälftee steht für den kommunismus und die schwarze für die annarchie. Und zwar anarchie im sinne einer politischen utopie. Also nix gewaltund so! (Ihr affen)

    • @Kamikater, dich auf Hörensagen zu verlassen bringt diese Diskussion nicht weiter. Auf Wikipedia wird das Logo der Antifaschistischen Aktion mit der roten Fahne im Vordergrund dargestellt. Unabhängig, welche Quelle „wahr“ ist, du brauchst mehr Belege.

      Die schwarze Fahne (der Anarchisten) ruft nicht zur Gewalt auf. Anarchie ist Freiheit von repressiver Herrschaft, Personen die Gewalt ausüben, üben repressive Herrschaft aus. Der Aufruf der Anarchisten gegen repressive Herrschaft zu widerstehen bezieht sich auf viele effiziente und gewaltfreie Möglichkeiten. Jemand der Gewalt anwendet ist in diesem Moment kein Anarchist.

      Natürlich kann die schwarze Fahne im Antifa-Logo auch eine andere Fahne sein, die nur zufällig so schwarz wie die Fahne der Anarchisten ist. Zum Beispiel zeigt die Fahne der Anarchisten nach links und weht nach rechts aus, die im Antifa-Logo ist anders herum. Was man da alles heraus interpretiert sagt mehr über den Interpreten aus. Und deine Interpretation ist nicht belastbar
      .
      Ich hoffe, du benimmst dich demnächst eines Menschen würdig und prüfst mehrere Quellen. Das fänd ich so begrüßendswert wie deine Ablehnung von Gewalt.

      @Klischeepunk: Auch du musst Zitate belegen, ich sehe neben den Anführungszeichen keinen Verweis in deinem Beitrag. Anarchistische Kommunisten ist ein Paradoxon, weil Anarchisten die autoritäre Struktur, die Kommunisten anstreben, vorne weg ablehnen. Es gibt viele Bewegungen, die sich ein missverstandenes „anarcho-“ vorhängen – die meisten sind sehr lesenswert und unterstützenswert, sie sind nur keine Anarchisten.

      Andere machen sich nicht die Mühe nachzuvollziehen, wieso Kommunisten und Faschisten in ihrem Vorgehen gegen Anarchisten der selbe Menschen verachtende Haufen ist: Ende Spanischer Anarchismus 1930, Anarchismus in Russland, Anarchismus in der französischen Revoultion usw. .

      Wer sich über die Anarchistische Symbolik informieren möchte, kann zum Beispiel im Wiki anfangen: https://en.wikipedia.org/wiki/Anarchist_symbolism

      @PiratLaser: Ich bedanke mich herzlich für einen sachlichen, ausdifferenzierten Artikel. Danke auf für die Bilderlinks, ich werde jetzt ein paar Buttons machen und verteilen.

      • True. Probiers mit der Deutschen statt der englischen Wikipedia. Alternativ kann ich noch auf indymedia und einen wunderschönen Seitenlangen Artikel über Farbenlehre und Inhalt/Aussage der Schwarzen/Schwarz-Roten Flagge verweisen.
        http://www.google.com ^^

  3. @Kommentar über mir: Unsre Farben sind schwarz-rot unser Ziel ist Anarchie… *träller* 😉

    „Die anarcho-syndikalistische Bewegung verwendet oft die Farben schwarz und rot zusammen, in der Fahne diagonal schwarz-rot beziehungsweise rot-schwarz in zwei gleich große entsprechend gefärbte Dreiecke geteilt. Dieses Zeichen wird auch von anarchistischen Kommunisten, undogmatischen Linken und Sozialrevolutionären verwendet. Erstmals belegt ist die Nutzung der schwarzroten Farbkombination beim Aufstand von Bologna im August 1874, wo Teilnehmer die „schwarzrote Kokarde der Anarchisten trugen.“[11] Andere anarchistische Strömungen verwenden ebenfalls die diagonal geteilte Fahne, bei der ein Dreieck schwarz bleibt. Der Öko-Anarchismus, Primitivismus und Antispeziesismus verwendet eine schwarz-grüne, der Anarchafeminismus eine schwarz-lila und der Anarchokapitalismus eine schwarz-goldene Fahne. In neuerer Zeit ist eine schwarz-rosa geteilte Fahne zu beobachten, die von queeren Anarchisten genutzt wird, die sich schwerpunktmäßig für eine Dekonstruktion der Geschlechter und die Förderung unterschiedlicher sexueller Identitäten einsetzen.“

  4. Aber „Anarchie“ bedeutet nicht Chaos und Gewalt, sondern Selbstorganisation ohne Herrschaftsstrukturen. Desweiteren ist „die Antifa“(TM) nicht der „SA Trupp von links“ , sondern eine Struktur, unter der sich alle Menschen organisieren können, die aktiv gegen Nazistrukturen arbeiten möchten. Das kann natürlich auch die direkte Auseinandersetzung auf der Straße sein, dass können aber auch Aufklärung, Bündnissarbeit oder gewaltlose Blockaden uvvm sein. Bei den Piraten gab es ja auch Leute mit Naziideologie, was nicht den Umkehrschluss zulässt, alle Piraten sind Nazis oder würden welche akzeptieren (um’s mal ganz plump auszudrücken).

    • Und wer Nazi/Faschist ist definiert selbstverständlich der Antifaschist…Typischer Denkfehler:
      Der Antifaschist BEDINGT den Faschist, denn ansonsten existiert dieser selbst nicht.
      Es ist IMMER nur eine GLAUBENSgemeinschaft, die sich über Symbole, Farben identifiziert.
      TATSÄCHLICH gibt es diese nicht. Es sind nur HIRNGESPINSTE. Nachweislich gibt es KEINE Rassen und somit auch keine Rasisten und Antirassisten. Es ist immer nur der GLAUBE BEIDER Seiten die eine Realität erschaffen.
      „Etwas“, das nicht existieren kann, kann auch nicht abgeschafft werden, es endet sofort mit dem GLAUBEN daran.
      Was gibt es dann ?
      Anhänger einer Idiotischen Ideologie, die in ihrem Idealismus das BÖSE benötigen, um selbst GUT sein zu können.
      Wer der Gute und der Böse ist, spielt in dieser Betrachtung keine Rolle, denn JEDER hält sich selbst für GUT.
      Den unterkomplexen Denker überfordert das Erkennen von Konsequenzen.

      Eure Crew Bali

        • Was soll dem Leser dieser Wikipedia-Artikel denn sagen ?
          Daß jedes Lebewesen nicht einzigartig ist ?
          Ernst Mayr ein Lügner ist ?
          Rassismus war schon immer ein soziokulturelles Konstrukt, das mit Wirklichkeit nichts zu tun hat ?
          Oder willst DU mir persönlich etwas sagen ?
          Das geht aus Deinem Beitrag nicht hervor.

          • Im Zweifelsfall will ich dir persönlich sagen, dass deine Annahme ein falscher Schluß ist. Die Definition von Rassismus besagt was Rassismus ist. Personen die sich der Definition entsprechend verhalten sind Rassisten, die sich rassistisch verhalten, womit ganz ohne die Notwendigkeit der Existenz „rassischer“ Merkmale (nenns wie du willst) die Definition des Begriffs Rassismus bestätigt wurde und damit seine Existenz. Nachweislich mag es keine Rassen geben, spätestens seit der Begriff Rasse nicht mehr zur Unterscheidung genutzt wird aber wie über jede einzelne Zeile des Artikels bestätigt wird ist Rassismus in seiner Existenz völlig unbeeindruckt davon.

            Wir versinnbildlichen das mal durch ein anderes Beispiel:
            Die Lüge entbehrt jeglicher Faktenlage und ist damit nicht existent. \o/

            • Oha, ein Logiker wie aus dem eFFeFF..

              Ihr könnt einen gläubigen Menschen einen Idioten nennen, aber keinen Rassisten.

              Glaube gibt es tatsächlich, aber das was der Glaube darstellt ist nicht existent.
              Nachvollziehbar oder soll ich langsamer schreiben ?

              Sprache dient der Verständigung, Definitionen stellen lediglich Form, aber keinen Inhalt und noch weniger eine Bedeutung dar. Schwachsinnige Begriffe werden durch die definierte Form nicht weniger schwachsinnig.

              * Der Idiot ist ein Anhänger einer idiotischen Ideologie.

              Gruß

              • Moment ich nehme dein glaubensbeispiel und mache folgendes: Definition Rassismus -> Jemand glaubt an etwas. Hey guck mal ich kann ihn einen Rassisten nennen.

                Kam an?

        • …und so bestätigt ein „Klischeepunk“, dass er auf Rassismus zur Festsetzung seines politischen Weltbilds angewiesen ist. Dabei waren die Punks die Begründer des do-it-yourself und alles andere als Abhängige anderer Strömungen.

          mit freundlichen Grüßen

          • Sprachs und verpuffte in einem kleinen Logikwölkchen weil er feststellte das der Mensch nur eine Lüge ist, der unabhängig von den Einflüssen anderer Tierarten halt doch dem Affen am nächsten ist. Ich werf mal Fäkalien und du überlegst dir was dein Post aussagen soll. Deal?

            • In Kurzform: Rassismus ist nur eine weitere Schublade. „Tier“ oder „Mensch“ auch. Ich benötige solche nicht.

              mit freundlichen Grüßen

              • Die Kommentartiefe gibt keine Ebenen mehr her, daher Kommentar auf bissfest.

                [quote] Also sind wir alle Bananen mit Himbeergeschmack? [/quote]

                Was immer ein Jeder zur Entscheidungsfindung benötigt… Doch möchte ich nur darauf hinweisen, dass wer in Schubladen denkt, seinen Horizont entlang eines Schrankes setzt.

                mit freundlichen Grüßen

              • Kein Thema machen wir so weiter.

                Schubladen oder Einordnungen sind Notwendigkeiten um „Massen“ oder „Gruppierungen“ zu erfassen. Dazu gehört unteranderem eben die Schublade Mensch die sich durch viele Gemeinsamkeiten gegenüber der durchschnittlichen Banane auszeichnet. So muss ich in der konkreten Anwendung einen Menschen nicht erst auf die Existenz eines Herzens prüfen, bevor ich nach nem Herzinfarkt suche sondern kann gleich loslegen damit. Im Gegensatz dazu ist die Erfolgsaussicht bei ner Banane hierbei wesentlich geringer: Ergo – sinnvolle Schublade. Menschen nach einer Ansammlung persönlicher Vorlieben zu Gruppieren macht hingegen nur selten Sinn. Bananen nach ihrer Farbe auch wieder viel, obwohl individuelle Eigenschaft (Gelb/Grünton) – von daher was soll dieser Plattitüden Unfug nach dem Motto „ich bin besser, aber tatsächlich funktioniere ich genauso wie alle anderen will es nur nicht zugeben“?

              • Gut, du wirkst hier um einiges souveräner als in deinen tweets der letzten halben Stunde. Dafür, dass ich demnach der Verwirrte sein soll, bist du aber in der Diskussion ziemlich ausdauernd.

                Keineswegs halte ich mir für besser als andere. Wenn ich nur nach $Schublade suche, finde ich nur $Schublade. Diese „Plattitüde“ ist für mich ein mahnendes Beispiel bei aller prozeduralen Einfachheit einer Bananendiagnose trotzdem der geistigen Offenheit den Vorzug zu geben. Ich verstehe mich nicht als Automat. Offenheit lässt sich im Übrigen nicht mit Rassismus vereinbaren.

                mit freundlichen Grüßen

              • Hier stet das gleiche in Langtext, wie meine Tweets im kurzen ausdrücken. Offensichtliche Logikbrüche sind nicht unbedingt eine gute Diskussionsgrundlage. Die mangelnde Bereitschaft zu akzeptieren, dass dein Hirn in jeder Beziehung überfordert wäre, solange du nicht mit Schubladen arbeitest ist halt auch eher mau. Schubladen schließen konkretes beachten von Einzelfällen nicht aus. Das ist der Punkt. Aber sie helfen halt und sind sogar überlebensnotwendig.

                Rassismus ist halt wiederum keine Schublade sondern die angewandte nichtbereitschaft sich mit den Schubladen auseinanderzusetzen und die Sortierung in „gut“ und „schlecht“ anhand äußerer/zufälliger Kriterien. Er benötigt sicherlich Schubladen um Pauschalverurteilungen zuzulassen, aber er ist eben keine. Und er ist eben auch nicht „nicht existent“. Und das ist halt alles keine „Diskussion“ sondern „Fakt“. Definitionen etc. helfen das erklären und solange wir unser Wörterbuch nicht neu aufbauen, was sicherlich immer wieder vorkommt – vielleicht gibt es einen besseren Begriff als Rassismus in konkreten Situationen – vermutlich auch bspw. einen besseren als Xenophobie in allen Situationen, oder was wir nicht so alles als Sprachelite an tollen Wörtern haben um ein ignorantes Arschloch zu umschreiben, sollten wir uns an diesen halten um dem Protokoll gerecht zu werden. Sonst funktioniert Kommunikation erschwert.

  5. Wobei das alles leider nichts neues ist.. Wenn wir nur mal sehen, wir haben Mandatsträger, die offen als „Erwachter des Krawalls“ auftreten… (Wobei ich das schon sehr nahe an der Grenze von §166 StGB sehe, Es ist immerhin ein Ehrentitel einer Weltreligion!)

  6. Man muss noch definieren was man als Gewalt ansieht!

    Ich bin gegen Gewalt an Menschen oder Gegenständen.

    Friedliche Sitzblockaden sind für mich keine Gewalt, zumindest keine Gewalt die ich ablehne, sondern ein Mittel der Meinungsäußerung um gegen etwas zu demonstrieren. Du hast dieses Mittel ja schon selbst angewendet um in Ulm Nazis zu blockieren.

    Von vielen Leuten wird dies aber als Gewalt bezeichnet. Es gibt auch unterschiedliche Gerichtsurteile dazu.

    Bevor man sich von Gewalt distanziert muss man deswegen sagen, was man mit Gewalt meint!
    Ansonsten diskreditiert man Teilnehmer von Sitzblockaden wie bei Castor Transporten, Nazi-Blockaden und Stuttgart 21 Baustopp-Aktionen.

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  8. Pingback: Das Antifaproblem der Piraten | Stützen der Gesellschaft

  9. Antifaschistische Aktion ≠ Antifa

    Beispiel: Mit „Ulm gegen Rechts“ gehörst du schon zur antifaschistischen Aktion. Jede/r, der/die sich gegen Faschismus einsetzt, und dafür z.B. auf die Straße geht, gehört schon dazu. Die Antifa hingegen ist die lose Struktur von Ortsgruppen, gegen die du hier wetterst. Auf Anti-Nazi-Demos habe ich auch schon die Flagge der antifaschistischen Aktion gesehen, die von Menschen getragen wurden, die nicht zur Antifa gehören, und es definitiv nicht wollen.

  10. Ein guter Artikel, der mich gerade auch schwer beschäftigt. Das Weltbild der Antifa ist mir zu schmal: „Ihr seit alle Antifa oder Nazis“. Für mich sieht es so aus, als werden wir von ultralinken unterlaufen, die es auch noch so schlecht machen, daß sie dümmlich das Fähnchen schwingen. Am meisten beunruhig mich aber, daß die Fahnen „genehmigt“ wurde und auf dem Parteitag letztes Wochenende eine Abstimmung stattgefunden hat, das Fähnchen aufzuhängen.

    Ich hätte zu sehr das Gekotzte sehen, wenn die Abstimmung anders gelaufen wäre. Dann hätten wir das echte Gesicht der Antifa erlebt.

    • Das konnten wir bei Unbrennt gut sehen, als wir Studierende dort verlangten, dass die linksradikalen Gruppierungen gefälligst ihre Parteilogos verdecken sollen, weil wir uns als gesamtstudentische Bewegung sahen. Die haben getobt, wären am liebsten sofort abgehauen.

      Leider, wie auch hier, war dann der Vorstand zu einem gemütlichen: „Auf Wiedersehen“ zu feige, weil Politikwissenschaftler ohne Hirn, und die Bewegung wurde dann von den Linksradikalen zerstört.

      Seitdem verachte ich diejenigen, die meinen, ihren Extremismus überall hin verbreiten zu müssen, egal ob links oder rechts.

  11. Pingback: Jürgen Stemke – Bombergate – Eine Zwischen-Bilanz

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