Der BzPT Tübingen

Ich war mit einigen Entscheidungen des Bezirksparteitags Tübingen nicht einverstanden.
Insbesondere die Auflösung des Bezirksverbands zum Jahresende sehe ich kritisch. Aber damit muß (und kann) ich leben. Das ist nicht Thema dieses Posts.
Was mich aber wirklich auf die Palme bringt, sind 3 Mitglieder, die mit Lügen, Verdächtigungen und Andeutungen ganz gezielt Stimmung gegen den bisherigen Vorstand – insbesondere Steffen und mich – gemacht haben.

Da war einmal ein Mitglied des vom BzVor abgesetzten Kreisvorstands Reutlingen-Tübingen, das bei der Debatte, ob die Versammlung dieser Ordnungsmaßnahme zustimmt, permanent diese OM mit der gegen sie persönlich ausgesprochenen vermischte. Das hat nichts auf dem BzPT zu suchen, das gehört vor das Landes-Schiedsgericht!
Diese Person wollte wissen, was denn die genauen Gründe für die Maßnahme gewesen wären. Keine Paragraphen bitte.
Steht ja alles im Urteil des LSchG – aber sie weiß ja nicht einmal, ob sie diese Mail erhalten hat. Kannste dir genausowenig ausdenken, wie daß sie zur Verhandlung vor dem Schiedsgericht viel zu spät erschienen ist. Einen Blick auf die Seite des LSchG im Wiki erwarte ich ja nicht mal.
Wer sich so um seine eigene Klage kümmert…
Bestätigt mich nur in der Entscheidung, dieser Person, die Fähigkeit ein Parteiamt zu bekleiden, abzuerkennen.

Aber Stimmung wurde gemacht.

Und dann sind da noch die 2 Spezialisten.
Da muß ich länger ausholen.
2 ehemalige Mitvorstände im bisherigen Vorstand des BzV.
Es war echt der beschissenste Vostand damals, dem ich je angehörte. Einer war schon zurückgetreten, 2 nie zu erreichen.
Und eine klare Lagerbildung. Auf der einen Seite die 2, auf der anderen Steffen und ich.
Wie sahen da Entscheidungen aus?
Ganz einfach: Ging es um den Kreis, dem diese 2 angehörten, waren sie dafür. Steffen und ich auch, wenn es angebracht war.
Ging es um den Rest des Bezirks kam von denen ein Auto-Ablehnen. Zitat: „Wir kümmern uns um unseren Kreis, macht ihr den Rest.“ Und alle Beschlüsse dazu ablehnen.
Und das mitten im Wahlkampf zur Bundestagswahl.
Intern Vorwürfe und Streitereien bis zum Geht-Nicht-Mehr.
Selbst der offizielle Twitter-Account des BzV wurde genutzt, um andere Vorstandsmitglieder schlecht zu machen. Nicht direkt, aber mit Retweets.

Selbst beim BzPT kam die Kreisbezogenheit raus: Wenn der LVor das nicht schafft, treten wir halt zur nächsten Landtagswahl nicht in allen Kreisen an.
Wenn man das baden-württembergische Wahlrecht kennt, das keine Landesliste hat, ist das schon nahe an einem parteischädigendem Verhalten.

Diese 2 Vorstandsmitglieder sind dann im September 2013 zurückgetreten.
Und es kamen 5 Klagen vor dem Landesschiedsgericht gegen den Rest-Vorstand gesamt und einzelne Vorstands-Mitglieder.
Ein vom Kläger ausgesuchter Schlichter trat genau ein Mal an uns heran und sagte, er wäre der Wigbold aus Bayern und jetzt der Schlichter.
What? Wigbold? Welcher Wigbold? Auch im Wiki nichts zu finden. Sollten wir nicht einem Schlichter zustimmen?
Egal. Schlichter ignoriert, die Hauptforderung der Kläger erfüllt – ohne Schuld-Eingeständnis!
Und was war das? Vorstandsmitglieder, die nicht zur Mumble-Sitzung kommen konnten, wurden telephonisch zugeschaltet.
Transparenz!!11!!! Nachvollziehbarkeit!111!111 Daß die Protokolle angenommen wurden, ist ja keine Nachvollziehbarkeit…
Und die Klage kam von Leuten, die auch nicht auf der Sitzung waren, sondern schon im Voraus abgestimmt hatten^^
Jedenfalls haben wir um des lieben Friedens willen alle Beschlüsse nochmal beschlossen. Mir doch egal.

Dann war Ruhe.
Bis zum Bezirksparteitag.

Hier wurde von den Zweien schon bei der Frage nach Entlastung des Vorstands allerhand vorgebracht, was wir ihrer Meinung nach politisch falsch gemacht haben.
Politisch wohlgemerkt, die Kasse konnten sie nach dem Bericht der Rechnungsprüfer und dem Zeugnis des Schatzmeisterteams BaWue nicht angreifen.
Aber was zum Henker hat Politik bei einer finanziellen Entlastung des Vorstands zu tun?
Wann lernt auch der Letzte aus dem hintersten Winkel, daß es keine politische, sondern nur eine finanzielle Entlastung gibt?

Aber es wurde Stimmung gemacht. Jetzt darf der Landesparteitag im Februar über 2 Entlastungen für den BzVor TUE entscheiden.

Und Beweise? Beweise werden in den nächsten 2 Wochen in’s Internet gestellt. Zur Zeit ist die Verbindung schlecht.
Wir erinnern uns? Diese Personen sind im September 2013 zurückgetreten. Sie haben es in 14 Monaten nicht fertiggebracht, ihre Beweise hochzuladen, geschweige denn irgendwelche Maßnahmen zu ergreifen.

Aber es wurde Stimmung gemacht. Mit nicht bewiesenen Anschuldigungen und Andeutungen.

Es wurde behauptet, die Protokolle des BzVor wären nicht im Wiki. Transparenz, wissen schon.
Waren sie auch lange nicht nach der Umstellung des Wiki. Aber ich selbst habe händisch alle Pads readonly im Wiki verlinkt.

Aber es wurde Stimmung gemacht. Mit Lügen.

Noch ein Lacher zum Schluß: Die Transparenz-Rufer haben dafür gesorgt, daß viele Abstimmungen auf dem BzPT geheim stattfinden mußten.

Keine Ahnung, ob das jetzt alles war. Und eigentlich will ich nicht mehr zu den Piraten bloggen.
Aber das mußte raus.

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2 Gedanken zu „Der BzPT Tübingen

  1. Danke Laser .. Besser hätte ich dies auch nicht schreiben können. Es spiegelt alles wie es war. Persönlich will ich Dir noch danken für die Zeit im letzten Vorstand den wir zusammen gestemmt haben. Gruss Steffen

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