Laserbrief zu IHK-Präsident Kulitz: „Die Mobilisierungsfähigkeit der NRO ist geradezu bewundernswert“

Herr Kulitz spricht als Landespräsident des Zwangsmitgliedschaftsvereins IHK – ich möchte ihm als Politiker entgegnen, nicht als Mitglied einer NGO.

Zuerst finde ich es verwunderlich wie Herr Kulitz als Präsident einer NGO so pauschal über alle NGOs herfällt – oder sieht er als CDU-Mitglied
„seine“ IHK als Teil der Regierung?
Es scheint fast so, er scheint ja als Inoffizieller Mitarbeiter Spitzel- und Denunziantendienste für den ehemaligen Europaminister zu machen, indem er den eklatanten Fall der widerrechtlichen Verwendung des Landeswappens sofort in Echtzeit nach oben gemeldet hat.

Aber Respekt haben muß man vor der Chuzpe von Herrn Kulitz, wenn er auf gemachte Korrekturen verweist. Was glaubt er denn, wer diese Korrekturen erzwungen hat? Ganz bestimmt nicht die IHK – es waren diese bösen NGOs, die hunderttausende Menschen mobilisieren können. Hier sollte er sich mal selber in Frage stellen und überlegen, warum sie so mobilisieren können, während die IHK das nicht kann.

Er führt das darauf zurück, daß NGOs leidenschaftlich, die IHK aber sachlich argumentieren würde.
Und das bei dem Beispiel TTIP. Ohne den Vertrag überhaupt zu kennen, versprachen die Befürworter ein tolles Wirtschaftswachstum, viele neue Arbeitsplätze und blühende Landschaften.
Alles Sachen, die durch NGOs nüchtern und sachlich widerlegt wurden. Je mehr Details aus TTIP bekannt wurden, desto mehr bewahrheiten sich die Voraussagen der Gegner. Wirtschaftswachstum in Höhe der bisherigen Jahre, keine neue Arbeitsplätze, Normierung geht gar nicht, da dafür gar nicht die USA sondern die einzelnen Bundesstaaten zuständig sind, usw. usf.

Das Ganze erinnert fatal an Stuttgart 21, ich glaube, ich muß nicht aufzählen, welche Bedenken der Gegner inzwischen eingetreten oder gar
übertroffen wurden.
Und wer war an vorderster Front der Befürworter dabei? Inklusive gesetzwidriger Verwendung von Vereinsmitteln für S21-Werbezwecke? Die IHK Ulm, deren Präsident zufällig auch Herr Kulitz ist.

Wem verdanken wir jetzt eine wesentlich verbesserte Sedelhöfe-Planung? Unter anderem einer Bürger-Initiative, auf die der neue Investor offensichtlich ganz genau gehört hat.
Und wer hat das alte Konzept schön geredet ohne Ende? Die IHK Ulm mit ihrem Präsidenten Kulitz.

Wer permanent so falsch liegt wie Herr Kulitz, der sollte nicht davon reden, daß andere auf Emotionen setzen und er selbst sachlich mit Fakten argumentiert.

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