Die Stadt zahlt für die Bahn

Laserbrief zum Artikel Barrierefrei vom Bahnhofssteg auf die Bahnsteige.

Der Bahn ist also ein neues Bahnhofsgebäude zu teuer.

Vor der Volksabstimmung zum Finanzierungsausstieg aus (nicht der Volksabstimmung zu) Stuttgart 21 hat die Bahn noch ganz anders getönt.
Was wurde uns Ulmern nicht alles versprochen. Ein neuer City-Bahnhof, 5 Bahnsteige, eine Unterquerung der Gleise zur Schillerstraße. Und und und.

Die Volksabstimmung ging besonders gut in Ulm aus für die Bahn, da auch einflußreiche Lokalpolitiker wie Herr Gönner oder eben auch Herr Rivoir lautstark für s21 getrommelt haben. Und schon sind alle Versprechungen für Ulm vergessen.

Und dieser Herr Rivoir spielt sich jetzt als großer Retter der Barrierefreiheit auf, indem er es ganz toll findet, daß die Bahn jetzt Abgänge vom Bahnhofssteg zu den Gleisen baut. Von diesem Bahnhofssteg, der die Ulmer Steuerzahler 10 Millionen Euro gekostet hat. Jetzt zahlt schon die Stadt Ulm dafür, daß Rollstuhlfahrer zu den Gleisen eines Privatunternehmens kommen!

Aber besser als nichts. Die Forderung habe ich übrigens schon 2014 gestellt.

Jetzt bleibt nur noch die Frage, was mit dem InterCity-Hotel wird, das die städtische UWS für 10 bis 15 Millionen Euro gekauft hat, wenn gar kein neues Bahnhofsgebäude gebaut wird.

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