Grüne und Agendasetting

Aus der wirren Hippie-Partei Grüne anfangs der Achtziger Jahre ist inzwischen eine relativ starke Volkspartei in Deutschland geworden.

Nach der Findung der Ausrichtung hat sich der Umweltschutz durchgesetzt.
Selbst das zweite Standbein Friedenspartei wurde nach dem Angriffskrieg in Ex-Jugoslawien ganz schnell fallen gelassen.
Und Umwelt war Atomkraft.
Knallhartes Agendasetting, losgelöst von Überzeugungen.
Immer nur auf Machtzuwachs bedacht.

Über Atomkraft kann man geteilter Meinung sein. Eins ist sie jedenfalls nicht – das Armageddon als das sie die Grünen hinstellen.
Weltweit gab es bisher zwei sogenannte Super-GAUs.
Tschernobyl mit einem Reaktortyp, der in Deutschland nur in Gundremmingen im Einsatz ist, und der als wesentlich unsicherer gilt als Druckwasserreaktoren. Hier kamen inklusive Folgeschäden nach den schlimmsten Berechnungen bis zu 60,000 Menschen zu Tode. Ohne empathielos wirken zu wollen – das ist nicht die Vernichtung der Menschheit.
Fukushima nach einem Zusammentreffen zweier Naturkatastrophen (Erdbeben und Tsunami) hat noch keine direkten Todesfolgen, allerdings sind die Krebserkrankungen deutlich gestiegen. Aber das Leben in Japan geht ganz normal weiter.
Was bleibt ist die Entsorgung des strahlenden Mülls – und genau da wollen die Grünen eine Forschung verhindern. Und dabei wären Prism-Reaktoren („Schnelle Brüter“) auch für den bereits entstandenen Atommüll dringend nötig. In der Forschung liegen derzeit Rußland und Australien vorne.

Aber das paßt natürlich nicht in die Agenda der Grünen.
Hier wird Atom verteufelt und Lösungen verschwiegen.

Jedenfalls waren die Grünen das Thema Atomkraft nach dem Ausstieg vom Ausstieg des Kernenergieausstiegs plötzlich los.
Ein neues Thema mußte her, sonst wäre man ja überflüssig und die ganzen schönen bezahlten Posten und Pöstchen wären futsch.

Mehrere mehr oder weniger erfolgreiche Testballons um die Akzeptanz der Themen anzutesten, brachten nicht das eine, das stimmenbringende Thema.
Sowohl Vegetarismus (Veggieday), Gentechnik (Monsanto) als auch „Gender Studies“ (Binnen-I, Gendersternchen, drölfzig Geschlechter) taugten nicht, genug Dumme zu täuschen.
Und Strohhalme verbieten geht nicht mehr, bei Plastik setzt die blöde EU alle Forderungen ja um – wie soll man da Wahlkampf machen?

Was braucht jeder Mensch? Was geht jeden etwas an?
Luft!
Das ist es!
Eine Hetzjagd gegen die Autohersteller, die uns alle vergiften!
Und sich gleichzeitig auf die Seite der armen, betrogenen Autofahrer stellen – keine Partei kann in Deutschland gegen das Auto gewinnen.
Das Rezept ist ganz einfach.
Man schmeißt wild ein paar Zahlen in den Raum, zu denen es überhaupt keine wissenschaftliche Grundlage gibt.
Verwirre den Wähler damit, daß man gar nicht sagt, worum es geht – Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Stickoxide, Feinstaub…
Und erzeugt so eine Stimmung, die es dem Gesetzgeber gar nicht erlaubt, etwas dagegen zu sagen.
Dazu sichert man sich die Unterstützung einer dubiosen Gesellschaft, die zwar was mit Umwelt im Namen hat, aber deren Hauptgeschäft doch der Abmahnanwalt ist.

Und schon sind die Grünen wieder ganz in ihrem Element. Verbote.
Fahrverbote – aber die Autobauer sind schuld!
Schnellfahrverbote – der Pöbel hat doch Zeit (selber fliegt man privat ein paar mal um die halbe Welt)!

Dafür bietet man eine ganz einfache Lösung.
Das elektrisch angetriebene Auto.
Ganz einfach.
Man kauft einfach ein neues Auto.
Für viel Geld.
Das alte kann ja woanders die Luft verpesten.
Kraftwerke? Der Strom kommt doch aus der Steckdose.
Wie? Für Batterien braucht es Rohstoffe? Das machen doch Kinder ganz weit weg von hier.

Das alles sind Dinge, die die Grünen nicht sagen.
Natürlich ist der Standard-Grünen-Wähler überdurchschnittlich vermögend, aber für über 20% der Wählerstimmen braucht es noch den Plebs.
Also stilisiert man das Auto zum Weltuntergang hoch.

Perfektes Agendasetting.

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