Grüne und Agendasetting

Aus der wirren Hippie-Partei Grüne anfangs der Achtziger Jahre ist inzwischen eine relativ starke Volkspartei in Deutschland geworden.
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Die Piraten und Stuttgart 21

No S21
Viel wird geredet über die „neue“ Position der Piratenpartei Baden-Württemberg zu Stuttgart 21, die auf dem Landesparteitag in Reutlingen abgestimmt wurde.
Im Vergleich zur „alten“ Position würden wir uns nicht mehr entschieden genug gegen S21 stellen.
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Die Grünen Ulm und die OB-Wahl

Rathaus Ulm
König Ivo I. dankt ab und Ulm braucht einen Oberbürgermeister.
Das ist nach 24 Jahren Ivo Gönner auch mal angebracht. Hatte er Ulm in der Vergangenheit durchaus gut verwaltet, hat man doch in letzter Zeit gemerkt, daß er nicht mehr… ganz auf Höhe der Zeit ist. Und sich mit seiner Basta-Politik als Alleinherrscher aufspielt.
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Grüne Straßennamen

Die Ulmer Grünen haben ein neues Thema für das Sommerloch entdeckt.

Straßennamen

Es gibt zu wenig Straßen in Ulm, die nach Frauen benannt sind.
Oder man mensch erkennt nicht, daß sie nach einer Frau benannt sind. So soll der Merianweg zukünftig Maria-Merian-Weg heißen.

Außerdem müssen Straßennamen klarer sein, mensch muß erkennen können, welch bedeutende Frau der Straße ihren Namen gab.
So soll aus der Olgastraße die Königin-Olga-Straße werden.
Dumm nur, daß damit wohl auch die wenigsten etwas anfangen können. Bei Olga würde ich jetzt auf eine norwegische Königin tippen. Also dann schon konsequent, liebe Grüne: Königin-Olga-von-Württemberg-Straße!

Meiner Meinung nach dürfen sich solche Erklärungen aber natürlich nicht nur auf Frauen erstrecken. Welcher Karl war das denn da mit der Karlstraße? (Der Mann von Olga.)

Nimmt mensch dann noch den Vorschlag der Berliner Grünen hinzu, bei Straßen, die nach Männern benannt werden, gleich die Ehefrauen mitzuehren – statt Mendelssohnplatz Eheleute-Mendelssohn-Platz oder Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz – sehen unsere Straßenschilder wohl bald so aus:

Straßenschild
(Willkürliches Beispiel – in Ulm gibt es keine Adenauerstraße)

Selbstverständlich müssen bei Adenauer beide Ehefrauen mit auf das Schild.

Spaß beiseite – wer will so etwas?
Ich habe früher in der Ökonomierat-Fischer-Straße gewohnt. Wie froh waren alle Anwohner als die endlich in Fischerstraße umbenannt wurde. Ganz gleich nach wem die benannt wurde. Oder ob derjenige einen Titel hatte, Männlein oder Weiblein war.

So sehe ich das.

Edith sagt: Natürlich war Adenauer Oberbürgermeister von Köln.
Aber das hatte auf dem Schild keinen Platz mehr 😉

Laserbrief

… zu Grundstücksbesitzer sollen für die Aufwertung der City bezahlen.

So langsam macht sich die grün-rote Landesregierung nur noch lächerlich.
Nach einer Soll-Regelung zur gegenderten Kommunalwahl soll jetzt ein
Gesetz kommen, daß einer Minderheit von 15% der Ladenbesitzer erlauben
soll, über 100% zu bestimmen.
Also außer eine Minderheit von 33% widerspricht dem.
Ich wußte noch gar nicht, daß die Forderung der Piratenpartei zur
Legalisierung von Drogen schon angenommen wurde. Aber anders läßt sich
dieses Geschwurbel der Landesregierung ja kaum mehr erklären.
Da werden Soll-Regelungen erlassen, da werden Gesetze gemacht, die so
viele Schlupflöcher haben, daß sie niemals Anwendung finden.
Aber vermutlich wissen Claus Schmiedel und Edith Sitzmann, daß Ihr genau
auf große Ladenketten zugeschnittener Gesetzesentwurf sonst vom nächsten
Gericht kassiert wird.
Also vorausgesetzt der kleine Ladeninhaber in der Hirschstraße hat noch
das Geld um zu klagen.
Wobei – es geht ja gar nicht um den kleinen Ladeninhaber. Nein. Es ist
ja noch perfider. Es geht um die Immobilieneigentümer.
Das heißt, die großen Kaufhäuser, die Eigentümer der Immobilien sind,
verhandeln mit den Eigentümern der Immobilien, in denen die Kleinen
Pächter sind. Der kleine Pächter eines Ladens wird also gar nicht
gefragt. Er darf dann nur die erhöhte Pacht zahlen.
Das Gute ist, daß diese Regelung kein Zwang ist, sondern jede Gemeinde
das selber entscheiden kann. Das Schlechte ist, daß unser OB Gönner da
bestimmt dafür ist.