Laserbrief

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Die IHK muß sich mal entscheiden, was sie will.

Die Sedelhöfe waren von der IHK gewünscht. Ebenso mehr Autoverkehr. Und
natürlich Parkplätze. Parkplätze sind die Zukunft!
Schillerstraße, Deutschhaus aufstocken, Tiefgarage, Sedelhöfe erweitern
(auf Kosten der Stadt, 50,000 Euro pro Parkplatz).
Aber natürlich ohne Baustellen. Und bezahlt von allen Bürgern der Stadt.
Die IHK will alles, leistet aber nichts außer zu fordern und zu maulen.

Das Ganze erinnert an Stuttgart 21, wo man sich auch nur vorstellt, wie
toll das alles sein könnte – aber inzwischen jahrzehntelanges
Verkehrschaos herrscht.

Dabei haben inzwischen andere Städte hervorragende Erfahrungen auch für
den Handel gemacht, indem sie den motorisierten Individualverkehr aus
der Stadt heraushalten.
Besucher der Innenstadt verweilen viel länger und geben mehr Geld aus in
einer City, die dazu einlädt. Einer City ohne stinkende, lärmende Autos,
die im Stau stehen und Fußgänger behindern.
Natürlich braucht man auch Autos um einzukaufen, aber ich kenne keinen
Baumarkt und kein Gartencenter in der Ulmer Innenstadt, wo man schwere
und sperrige Einkäufe tätigt.

Die Autostadt ist Geschichte, auch die IHK muß endlich mal an die
Zukunft denken. Und die sieht so aus, daß man den ÖPNV nicht als
störendes Hindernis wahrnimmt, sondern ihn nutzt, um ruhig und entspannt
zum Shoppen in die Innenstadt zu fahren.

So sehe ich das.

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